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Teilabbruch und Rückbau

Teilabbruch in Würzburg

Beim Teilabbruch in Würzburg ist der schwierige Teil nicht, was fällt, sondern was stehen bleiben muss.

Kenndaten

Verfahren
Selektiver Rückbau, Wand- und Seilsägen für maßhaltige Trennschnitte, Kleingeräte in beengter Lage
Vorlauf
Statische Prüfung, Abfangungskonzept, Beweissicherung angrenzender Bauteile
Umfang
Anbauten, einzelne Geschosse, Balkone, Treppenhäuser, Deckenöffnungen, Grenzbauwerke
Nachweis
Freigabe des Tragwerksplaners, Entsorgungsbelege je Fraktion

Beim Teilabbruch in Würzburg entfällt der einfachste Vorteil des Gesamtabbruchs: Es gibt keine freie Fläche, auf der gearbeitet werden kann. Jeder Eingriff verändert das Tragsystem des verbleibenden Gebäudes, jede freigelegte Fläche muss abgedichtet werden, und die Arbeiten finden häufig im laufenden Betrieb oder bei bewohntem Bestand statt.

Deshalb steht bei jedem Teilabbruch am Anfang die Prüfung, welche Bauteile tragend sind und welche Lasten nach dem Eingriff wohin abgetragen werden. Wo der Bestandsplan fehlt oder nicht mehr stimmt, wird vor Ort aufgenommen — und bei Zweifeln ein Tragwerksplaner hinzugezogen, bevor gearbeitet wird.

Abfangung vor dem Eingriff

Wird ein tragendes Bauteil entfernt, muss die Last vorher aufgenommen werden. Je nach Situation geschieht das über Stahlträger mit Auflagerpolstern, Traggerüste oder temporäre Stützen. Der maßgebliche Punkt ist nicht das Einbringen der Abfangung, sondern die Reihenfolge: erst abfangen, dann prüfen, dann trennen.

Bei Deckendurchbrüchen und Wandöffnungen arbeiten wir mit Wand- oder Seilsäge. Die Schnittkante bleibt maßhaltig, die Bewehrung im verbleibenden Bauteil wird nicht gelockert, und die Öffnung nimmt später ein einzupassendes Bauteil ohne Nacharbeit auf.

Freigelegte Flächen

Wo ein Anbau entfällt, entsteht eine Wandfläche, die nie als Außenwand gedacht war. Sie ist meist ungedämmt, häufig ohne Abdichtung und manchmal nicht einmal verputzt. Ohne sofortige Notabdichtung dringt Feuchtigkeit ein, bevor das Folgegewerk beginnt.

Wir stellen die Fläche unmittelbar nach dem Abtrag her: Abdichtung gegen Niederschlag, Verschluss von Durchdringungen, bei Bedarf Notdach. Die dauerhafte Ausführung übernimmt das Folgegewerk, aber der Zustand dazwischen darf keinen Schaden verursachen.

Teilabbruch in Würzburg im genutzten Gebäude

In bewohnten und gewerblich genutzten Gebäuden — in Würzburg der Regelfall — bestimmt nicht die Maschine den Ablauf, sondern die Abschottung. Staubdichte Trennwände, Unterdruck im Arbeitsbereich, abgedeckte Treppenhäuser und Aufzüge, festgelegte Transportwege.

Lärmintensive Arbeiten werden gebündelt statt über Wochen verteilt. Die Zeitfenster stimmen wir mit Ihnen und, wo nötig, mit der Hausverwaltung ab — schriftlich, damit Mieter und Beschäftigte planen können.

Häufige Fragen

Zu Teilabbruch und Rückbau

Wer prüft, ob eine Wand tragend ist?

Sicher lässt sich das nur über den Bestandsplan oder eine Prüfung vor Ort feststellen. Wandstärke und Klopfprobe reichen als Beleg nicht aus. Bei Eingriffen in das Tragsystem ziehen wir einen Tragwerksplaner hinzu; dessen Freigabe liegt vor Beginn vor.

Kann während der Arbeiten im Gebäude weitergearbeitet werden?

In vielen Fällen ja. Voraussetzung sind staubdichte Abschottung, getrennte Transportwege und abgestimmte Zeitfenster für lärmintensive Arbeiten. Was möglich ist, klärt sich bei der Besichtigung.

Was geschieht mit der freigelegten Wand?

Sie wird unmittelbar nach dem Abtrag notabgedichtet, damit keine Feuchtigkeit eindringt. Dämmung und dauerhafte Ausführung übernimmt das Folgegewerk.

Sind Erschütterungen bei einem Teilabbruch ein Problem?

Bei angrenzender Bebauung ja, und in der Würzburger Altstadt ist das der Normalfall. Deshalb arbeiten wir dort mit Säge und Zange statt mit dem Hydraulikhammer. Eine Beweissicherung des Nachbargebäudes vor Beginn ist in solchen Fällen üblich und sinnvoll.

Anfrage

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